Kornelia Kaiser verabschiedet sich nach 46 Jahren WILVORST in den wohlverdienten Ruhestand

Northeim, 20. Mai 2025 – Nach stolzen 46 Jahren Betriebszugehörigkeit wurde Kornelia Kaiser bei der WILVORST Herrenmoden GmbH in Northeim in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Am 1. August 1978 begann Kornelia Kaiser ihre Ausbildung zur Industriekauffrau im Unternehmen. Nach erfolgreichem Abschluss war sie zunächst als Springer in den Bereichen Zoll und Rechnungen tätig. Im weiteren Verlauf übernahm sie verschiedene Aufgaben innerhalb des Unternehmens, bevor sie schließlich in der Buchhaltung ihre berufliche Heimat fand. Seit 2008 leitete sie mit großem Engagement und Fachwissen die Buchhaltungsabteilung und prägte diese über viele Jahre hinweg.

„Ich bin dankbar für die tolle Zeit und freue mich jetzt auf ausgiebige Radtouren, Ausschlafen und Frühschwimmen“, so Kornelia Kaiser mit einem Lächeln. Besonders schätzte sie rückblickend die Möglichkeit des flexiblen Arbeitens, die ihr eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichte.

Die Geschäftsführung sowie alle Kolleginnen und Kollegen bedankten sich an ihrem letzten Arbeitstag herzlich für ihre langjährige Treue, ihr außergewöhnliches Engagement und die stets angenehme Zusammenarbeit. „Kornelia Kaiser war über Jahrzehnte eine tragende Säule in unserem Unternehmen –fachlich wie menschlich.

Wir verlieren nicht nur eine erfahrene Buchhaltungsleiterin, sondern auch eine geschätzte Kollegin“, betonen die Geschäftsführer Stefan Kohlmann und Andreas Wolf. Für ihren neuen Lebensabschnitt wünscht das gesamte WILVORST-Team ihr von Herzen alles Gute, Gesundheit und viele unvergessliche Momente – auf dem Fahrrad, im Schwimmbad oder einfach beim Genießen des neuen Alltags.

Bild & Text: © WILVORST

Landesregierung beschließt Kinderschutzstrategie für die Jahre 2025 bis 2030

Die Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am (heutigen) Montag das Gesamtkonzept Kinderschutz 2025 bis 2030 beschlossen. Darin enthalten sind gesetzliche und nicht-gesetzliche Maßnahmen, die den Kinderschutz in Niedersachsen stärken sollen. Im Fokus stehen zunächst ausschließlich Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Landes. Diese sollen im weiteren Verlauf um zusätzliche Handlungsfelder erweitert und an neue Erkenntnisse angepasst werden. Ziel ist es, Kindern zukünftig noch mehr auf Augenhöhe zu begegnen und sie noch stärker an ihren Angelegenheiten zu beteiligen, so wie es die UN-Kinderrechtskonvention bereits vorschreibt.

Einen besonderen Schwerpunkt legt Niedersachsen auf eine noch bessere interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Institutionen und Akteure in Kinderschutzfällen. Zu diesem Zweck sollen Fortbildungsangebote entwickelt und die Netzwerkarbeit gestärkt werden. Hierzu gehört beispielsweise auch, einen Beirat Kinderschutz zu gründen, in dem neben den Ministerien auch die kommunalen Spitzenverbände und die Wissenschaft vertreten sein sollen. Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, werden durch Beratungsangebote und Fortbildung unterstützt.

Weiterhin plant das Land eine bessere finanzielle Absicherung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, an die sich Kinder, Jugendliche, Eltern, Personen aus dem sozialen Umfeld und Fachkräfte wenden können. Gleichzeitig soll das Aufgabenspektrum der forensischen Kinderambulanz ausgeweitet werden.

Eine noch kindgerechtere Beteiligung soll auch in strafrechtlichen Fällen Berücksichtigung finden. Hier geht es mit Blick auf den Opferschutz vor allem um die Verbesserung der Rahmenbedingungen bei der audiovisuellen Vernehmung von Kindern und Jugendlichen.

Das Gesamtkonzept sieht außerdem vor, die Lotsendienste in Geburts- und Kinderkliniken zu unterstützen. So besteht die Chance, Familien frühzeitig zu sensibilisieren, Unsicherheiten und mögliches Fehlverhalten zu enttabuisieren sowie Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zudem sollen Schulen – wie es bereits in Kindertageseinrichtungen vorgeschrieben ist – sogenannte Schutzkonzepte entwickeln.

„Das vorliegende Gesamtkonzept ist ein erster und wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes“, begrüßt Sozialminister Dr. Andreas Philippi die Entscheidung des Kabinetts. „Niedersachsen bekennt sich auf diese Weise ganz klar zu einer kindgerechten Gesellschaft, die den erforderlichen Schutz von Heranwachsenden in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe oder Religion.“

Bild: Tanaphong Toochinda auf Unsplash
Text: Stk Niedersachsen 

Im Rahmen seiner „THE LAST DANCE WORLD TOUR“ macht Jason Derulo im Februar 2026 für fünf Shows Halt in Deutschland

wir freuen uns, einen weiteren internationalen Topstar für eine Show in Hannover ankündigen zu dürfen: Jason Derulo wird im Rahmen seiner „The Last Dance“ World Tour am Freitag, 20. Februar 2026, in der ZAG Arena zu Gast sein.

Das Publikum erwartet eine atemberaubende Live-Show, die ein Hit-Feuerwerk mit heißen Dancemoves und perfekt inszenierten Choreografien vereint.

Tickets gibt es ab Mittwoch, den 21.05.2025 um 09:00 Uhr, im exklusiven Presale auf eventim.de und ab Montag, den 26.05.2025 um 09:00 Uhr, auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Auch wenn Jason Derulo seinen Namen immer noch zu Beginn seiner Songs singt, hat er sich längst als treibende Kraft in der globalen Poplandschaft etabliert. Mit über 250 Millionen verkauften Singles und zig Milliarden Streams umfasst sein Katalog Platin und Multiplatin-Hymnen wie „Talk Dirty“, „Wiggle“, „Swalla“ und „Savage Love“, die auf Platz 1 der Billboard Hot 100 landeten und die Charts in 16 Ländern anführten.

Auch online ist er genauso einflussreich wie in den Charts. Mit fast 200 Millionen Followern quer über alle Plattformen hat sich Jason Derulo eine gewaltige Social Media-Fangemeinde aufgebaut. Er zählt zu den Superstars der TikTok-Sphäre, wo er die viertmeisten Follower hat und insgesamt Platz elf der größten Accounts belegt.

Egal, ob er mit BTS, Nicki Minaj, Luke Bryan oder Michael Bublé zusammenarbeitet, Janson Derulo schafft es immer wieder, Genres, Kulturen und globalen Sound mit Leichtigkeit zu verbinden. Sein aktueller viraler Hit „Snake“ mit Nora Fatehi wurde bereits über 124 Millionen Mal aufgerufen. Weitere Singles stehen bereits in den Startlöchern – bereit, sowohl die Playlists als auch die Tanzflächen im Sturm zuerobern. Mehr Infos und Tickets unter www.neuland-concerts.com.

JASON DERULO THE LAST DANCE WORLD TOUR

20.02.26 Hannover • ZAG Arena

21.02.26 Hamburg • Barclays Arena

26.02.26 München • Olympiahalle

27.02.26 Stuttgart • Hanns-Martin-Schleyer-Halle

28.02.26 Köln • Lanxess Arena

Bilder: Noah Roberto
Text: Hannover Concerts

Jubelnde Chöre und leidenschaftliche Dramatik: Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2025 eröffnet

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2025 haben begonnen. Händels Oratorium „Solomon“ eröffnete die diesjährigen Festspiele am Freitag, dem 16. Mai, mit jubelnden Chören in der Stadthalle. Tags darauf feierte Rosetta Cucchis Neuinszenierung von Händels packender Oper „Tamerlano“ im Deutschen Theater Premiere.

Die Titelpartie des Tamerlano sang und spielte der US-amerikanische Countertenor Lawrence Zazzo. Die italienische Regisseurin Rosetta Cucchi zeigt ihn als despotischen Herrscher, der gleichzeitig Gefangener dieser Machtwelt ist. Dementgegen steht die Figur des Sultan Bajazet, verkörpert von dem spanischen Tenor Juan Sancho, die die Verbindung zur Natur symbolisiert. Teil des hochkarätigen Solistenensembles waren außerdem Yuriy Mynenko (Andronico), Louise Kemény (Asteria), Dara Savinova (Irene) und Sreten Manojlović(Leone). George Petrou, der erst Anfang des Jahres seinen Vertrag als Künstlerischer Leiter der Festspiele vorzeitig bis einschließlich 2031 verlängert hatte, dirigierte das Festspiel Orchester Göttingen.

Eine ganz andere Geschichte, die eines gerechten und gütigen Machthabers, erzählt hingegen Händels englischsprachiges Oratorium „Solomon“. Die Mezzosopranistin Lena Sutor-Wernich gestaltete die Titelpartie des alttestamentarischen Königs. Den klanggewaltigen Chor-Part übernahm das NDR Vokalensemble.

Noch bis einschließlich 25. Mai finden die Händel-Festspiele mit insgesamt 94 Veranstaltungen in Göttingen und der Region Südniedersachsen statt. Weitere Aufführungen der Festspieloper gibt es am 18., 20., 24., und am 25. Mai. Am 25. Mai ist außerdem eine Familienfassung der Oper zu erleben. Dazu kommen zahlreiche Kirchen- und Kammerkonzerte, Lesungen, Vorträge, kostenlose Lunchkonzerte und Formate für Kinder.

Unter anderem wird am 22. Mai die schwedische Mezzosopranistin und Händel-Koryphäe Ann Hallenberg im Rahmen eines Galakonzerts in einige von Händels bekanntesten Partien wie Julius Cäsar oder Ariodante schlüpfen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Nicholas McGegan. Über 20 Jahre hinweg, von 1991 bis 2011, hat der Brite die Händel-Festspiele Göttingen geleitet und geprägt. Seinen 75. Geburtstag feiert er auch im Rahmen eines Konzerts bei den Festspielen (19.5.).

Weitere Höhepunkte sind u. a. ein A cappella-Konzert in Friedland mit dem Calmus Ensemble, das sich Naturklängen, Vogelgezwitscher und dem Komponisten William Byrd widmet, während in Göttingen die Gambenvirtuosin Hille Perl mit dem Originalklangensemble Los Otros singend und tanzend an den französischen Königshof entführt (beides 18.5). Auf eine kammermusikalische Italienreise mitten hinein in das Virtuosentum zu Händels Zeiten geht es mit Mayumi Hirasaki, Christoph Dangel und Kristian Bezuidenhout (25.5.). Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2025 finden vom 16. bis zum 25. Mai in Göttingen sowie in Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Herzberg am Harz, Scheden und Friedland statt. Tickets gibt es über die Homepage der Händel-Festspiele unter www.hndl.de sowie deutschlandweit an allen Eventim-Vorverkaufsstellen und vor Ort bei der Tourist Information (Markt 8) und dem Deutschen Theater Göttingen (Theaterplatz 11).

Text: Int. Händel-Festspiele Göttingen
Bilder: Alciro Theodoro da Silva

Ein ganzes Wochenende im Zeichen des Welterbes

UNESCO-Welterbestätte Mariendom und Michaeliskirche Hildesheim ist Gastgeberin der Eröffnungsfeier des bundesweiten UNESCO-Welterbetags am 1. Juni Hildesheim.

Auf Einladung der Deutschen UNESCO-Kommission und des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V. Feiern die 54 nationalen Welterbestätten am 1. Juni den UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Vermitteln, verbinden, begeistern – 20 Jahre UNESCO-Welterbetag. Die UNESCO hat sich zum Ziel gesetzt, das reichhaltige Erbe der Welt zu bewahren und zu beschützen. Darüber hinaus leistet sie einen großen Beitrag zur Zusammenarbeit aller Völker und der Wahrung des

Friedens sowie der Sicherheit. Ein verbindendes Element stellen dabei die UNESCO-Welterbestätten dar.  Als besondere Orte der Begegnung mit außergewöhnlichem universellem Wert machen sie unsere Vielfalt, unseren globalen Zusammenhalt und unser aller Verantwortung sichtbar. So auch in Hildesheim.

Ein Erbe – zwei Kirchen! 1985, vor 40 Jahren, wurden der Hildesheimer Mariendom und die St. Michaeliskirche gemeinsam in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Beide Kirchen mit ihren Kunstschätzen, die sich heute zum Großteil im Dommuseum befinden, stellen ein außergewöhnliches Zeugnis romanischer Kunst und Architektur dar.

Im 40. Jubiläumsjahr der Ernennung zum Welterbe freuen sich Hildesheim Marketing und die Vertreter der Hildesheimer Welterbestätte ganz besonders, Gastgeberin der Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des bundesweiten UNESCO-Welterbetages am 1. Juni zu sein. Um 11:30 Uhr findet an diesem Tag der offizielle Eröffnungsakt in der St. Michaeliskirche statt. Die Präsidentin der Deutschen

UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Vorsitzende des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V., Fritz S. Ahlberg, werden den UNESCO-Welterbetag bundesweit eröffnen.

Anschließend folgt ein großes vielseitiges Festprogramm mit Podiumsdiskussion, Spezialführungen, Mitmachaktionen, Aufführungen und Konzerten. Ergänzt wird das Programm zudem durch den „Welterbe Markt“, auf dem sich zahlreiche Welterbestätten aus Deutschland präsentieren werden. Der Markt findet ebenfalls auch am Samstag, den 31. Mai, statt. Die Welterbe-Serenade des Posaunenchors St. Michael auf dem Michaelishügel setzt den Schlusspunkt des Tages.

Bereits ab dem 30. Mai wird unter dem Motto „Dein Welterbe. Dein Fest“ auf dem Domhof das Jubiläum gefeiert. Bistum und Dommuseum Hildesheim laden ein, sich bei bunter Festivalatmosphäre auf den UNESCO-Welterbetag einzustimmen. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Programm auf der OpenAir Bühne, im Dom und im Museum. Von Freitagnachmittag bis in den Samstagabend gibt es schon dabei Gelegenheit ein Stück Welterbe kennenzulernen oder neu für sich zu entdecken.

Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende unter Deutschlands besten Kliniken

Bereits zum wiederholten Mal zählt das Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) mit seinen beiden Standorten in Weende und Neu-Mariahilf zu Deutschlands besten Krankenhäusern. Dies wurde durch das F.A.Z.-Institut und das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) recherchiert.

Von insgesamt rund 1.900 Krankenhäusern in Deutschland landet das EKW auf dem vierten Platz der Kliniken in Niedersachsen, die in der Kategorie „300 bis 500 Betten“ bewertet wurden. Als Einzelabteilungen wurden zudem die Abteilungen Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin, Pneumologie, Beatmungsmedizin und Schlaflabor, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Klinische Anästhesie und Operative Intensivmedizin ausgezeichnet.

Für das Zertifikat „Deutschlands beste Krankenhäuser“ greift das IMWF auf eine Vielzahl von Daten von über 2.400 Krankenhaus-Standorten in Deutschland zurück und wertet diese systematisch aus. Datenbasis für die Bewertung sind eine Auswertung der aktuellsten verfügbaren Qualitätsberichte der Krankenhäuser mit Datenbestand 2022 sowie ein Social Listening und gezieltes Monitoring von Bewertungsportalen. So bietet sie einen einzigartigen Überblick der deutschen Krankenhäuser.

Bei der Untersuchung wurde ein Mittelwert aus emotionaler und sachlicher Bewertung berechnet. Für eine bessere Vergleichbarkeit wurden die Krankenhäuser zudem nach ihrer Bettenzahl eingestuft.

Ausschlaggebend bei den Bewertungsportalen waren weisse-liste.de und klinikbewertungen.de. Die Daten aus den Bewertungsportalen wurden den vier Hauptkriterien „Gesamtzufriedenheit/Weiterempfehlung“, „Medizinische Versorgung“, „Organisation und Service“ und „Sonstige Kriterien“ zugeordnet und zu dem Einflussfaktor „Emotionale Bewertung“ verdichtet. Aus den veröffentlichten Qualitätsberichten der Krankenhäuser mit Datenstand 2022 wurden die vier Kennzahlen „Medizinische Versorgung“ (35%), „Pflegerische Versorgung“ (35%), Kontrolle (20%) und „Service“ (10%) ermittelt.

www.ekweende.de

„Nachhaltigkeit ist auch nachhaltiger Umgang mit den Mitarbeitern“

Malte Gunzert, der Küchenchef des Relais & Châteaux Hardenberg BurgHotel, kocht Gourmetküche mit ganzheitlichem Ansatz

München / Paris, 25. Juli 2024 – Im Herzen Deutschlands unweit des Naturparks Harz, liegt das Hotel- und Gastronomie Schmuckstück Relais & Châteaux Hardenberg BurgHotel. Die Kunst der herzlichen Gastfreundschaft, nachhaltige Erholung und feinste Kulinarik werden hier großgeschrieben, wie man es von Mitgliedshäusern der nicht-gewinnorientierten Vereinigung Relais & Châteaux gewohnt ist. Und dieses Jahr gibt es noch eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit, beide Institutionen feiern 2024 ihr 70. Jubiläum.

Der 400 Jahre alte ehemalige Gutshof liegt am Fuße der Burgruine Hardenberg und beherbergt 42 Zimmer für Hotelgäste sowie einen Spa-Bereich. Das Haus ist noch heute im Besitz von Carl Graf von Hardenberg sowie Georg Rosentreter und bietet Ruhe, Natur und Erholung in einer historischen und luxuriösen Umgebung. Besonderes Augenmerk legt die Maître de Maison Isabelle Rosentreter mit ihrem Team auf die Nachhaltigkeit des Betriebs. Von Energieeffizienz, über die Verwendung von regionalen Materialien und Produkten bis hin zur sozialen Verantwortung wird hier alles mit diesem Ziel vor Augen optimiert.

Das gilt natürlich auch in der Küche, dem Refugium von Malte Gunzert. „Nachhaltigkeit bedeutet für mich in der Küche zweierlei: Zum einen können wir durch bewusste und nachhaltige Essenszubereitung viel Gutes bewirken. Da spielt der Einsatz regionaler und saisonaler Produkte eine Rolle, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung aber auch die Nutzung ökologisch verantwortungsvoller Anbaumethoden. Zum anderen bedeutet Nachhaltigkeit in der Küche für mich auch einen nachhaltigen Umgang mit unseren Mitarbeitern. Faire Arbeitsbedingungen, kontinuierliche Weiterbildung und eine wertschätzende Arbeitsumgebung, in der sich jeder entfalten und wohlfühlen kann darf aus meiner Sicht beim Thema soziale Verantwortung nicht fehlen“, sagt der Küchenchef des Restaurant Novalis.

Dass der Beruf Koch am besten zu ihm passt, merkte er erst etwas später auf der Suche nach einem kreativen Berufsfeld, denn seiner Meinung nach kann man aus allen Lebensmitteln spannende und kreative Gerichte kreieren: „Die Kunst liegt darin, die Besonderheiten jedes Produkts zu erkennen und es auf innovative Weise in Szene zu setzen“. Diese Kunst beherrscht er selbst hervorragend und lässt die kulinarischen Herzen der Gäste des Gourmet Restaurants Novalis regelmäßig höher schlagen.

Als Mitarbeiter des Relais & Châteaux Hardenberg BurgHotel schätzt er dort besonders die familiäre Atmosphäre, durch die sich alle willkommen und wertgeschätzt fühlen. Seit fast drei Jahren ist er Küchenchef auf dem historischen Anwesen und mag die Ruhe, die der Ort ausstrahlt. „Hier kann auch ich mal kurz vom hektischen Küchenalltag abschalten“, sagt der 42-jährige und lacht.

 

3 Fragen an Malte Gunzert:

Aus welchen Gründen würden Sie jungen Menschen heute eine Küchenausbildung bei Relais & Châteaux ans Herz legen?Die Vereinigung bietet sehr gute Hotel- und Restaurantküchen der Mitgliedshäuser, in denen man die besten kulinarischen Techniken erlernen kann. Außerdem haben sie ein hervorragendes Renommee, das weltweit anerkannt ist und den Einstieg in eine erfolgreiche Karriere erleichtert und man profitiert von der guten internationalen Vernetzung. Dadurch eröffnen sich wertvolle Kontakte und Möglichkeiten in der globalen Gastronomieszene.

Sie begeben sich auf eine der 146 Relais & Châteaux Routes du Bonheur. Welches Hotel/Restaurant müsste unbedingt dabei sein?
Für mich wäre es das Weissenhaus Private Nature Luxury Resort. Dort hatte ich mein letztes kulinarisches Aha-Erlebnis im Restaurant Courtier. Die Kombination aus außergewöhnlicher Kreativität, präziser Handwerkskunst und hochwertigen Zutaten hat mich beeindruckt.

Ihre heimliche Leidenschaft neben dem Kochen?
Radfahren! Am liebsten mit dem Mountainbike.

 

Über Relais & Châteaux

Eine sinnstiftende Bewegung – Relais & Châteaux, 1954 gegründet, ist eine Vereinigung von weltweit 580 einzigartigen Hotels und Restaurants, die von unabhängigen Gastgebern, häufig Familien, geführt werden, welche die Leidenschaft für ihre Tätigkeit teilen und die Beziehung zu ihren Gästen pflegen. Den Mitgliedern von Relais & Châteaux liegt es am Herzen, die Gastfreundschaft und den kulinarischen Reichtum der verschiedenen Kulturen unserer Welt zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dieses Streben, ebenso wie der Schutz der Umwelt und des regionalen kulturellen Erbes, wurde im November 2014 in einem Manifest der UNESCO vorgetragen. Weitere Informationen unter www.relaischateaux.com.

© Relais & Châteaux






















DRF Luftrettung: 44 Jahre Christoph 44

Göttinger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung feiert ganz besonderes Dienstjubiläum

03. Juli 1980, Rettungshubschrauber Christoph 44 nimmt zum allerersten Mal seinen Dienst auf. Die Station Göttingen ist damals bereits die vierte Station der DRF Luftrettung, die im Zuge des Ausbaus des Rettungswesens in Deutschland 1972 gegründet wurde. Heute feiern Station und Crew das 44. Dienstjubiläums ihres Christophs 44, der somit eines der ältesten Luftrettungsmittel des Landes ist. 

Dreimal wurden in dieser Zeit neue Hubschraubermuster in Dienst gestellt, um immer wieder neue und höhere Standards für Patienten und Besatzung umzusetzen. Die erste Maschine des Typs Bell 206 Long Ranger wurde bereits 1985 zu einem Rettungshubschrauber des Typs BO 105 und 2007 zu einer EC135, die auch noch heute am Göttinger Himmel von aufmerksamen Beobachtern zu entdecken ist. 1.438 Einsätze wurden in 2023 von ihr geflogen. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht die Crew in maximal 15 Flugminuten. Das Einsatzgebiet umfasst die Landkreise Göttingen, Northeim, Goslar sowie Kassel, Holzminden, Höxter, Eichsfeld und Werra Meißner. 

Mit 33 Jahren Betriebszugehörigkeit gehört HEMS TC Arno Wickmann zu einem der längsten Weggefährten von Christoph 44. „Entscheidend für mich nach all den Jahren ist hier die gute Zusammenarbeit vor Ort, sowohl in der Crew selbst als auch mit den regionalen Partnern und der Universitätsmedizin Göttin-gen“ erklärt Wickmann zusammenfassend und gibt weiter an: „Es ist ein wirklich schönes Gefühl zu wis-sen wie lange wir und Christoph 44 schon für die Menschen in der Region da sind.“  

NORD/LB beschließt Beendigung von Flugzeugfinanzierung

• Portfolio in Höhe von 1,67 Milliarden Euro wird an die Deutsche Bank verkauft
• Restportfolio in Höhe von circa 1,1 Milliarden Euro verbleibt im NORD/LB-Konzern und läuft sukzessive aus
• Maßnahme ist Teil der strategischen Neuausrichtung als Bank der Energiewende
• Stärkere Fokussierung auf ausgewählte Geschäftsfelder
• Neue Aufgaben für Mitarbeitende innerhalb der Bank

Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank zieht sich aus dem Geschäft mit Flugzeugfinanzierungen zurück. Dies hat die Bank im Rahmen einer strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs entschieden. Dabei wurde mit der Deutschen Bank ein Vertrag über den Verkauf eines Großteils des Portfolios (1,67 Milliarden Euro) abgeschlossen. Der Vollzug des Kaufvertrags steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Es wird erwartet, dass dieser in der zweiten Jahreshälfte 2024 abgeschlossen sein wird. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Der restliche Teil des Portfolios (circa 1,1 Milliarden Euro) verbleibt im NORD/LB-Konzern und läuft sukzessive aus. Die Neugeschäftsaktivitäten in dem Segment werden eingestellt.

Die Maßnahmen sind Teil der strategischen Neuausrichtung der NORD/LB, die sich nach der erfolgreichen Transformation noch stärker auf ihre Kerngeschäftsfelder konzentriert. „Mit der konsequenten Umsetzung unserer Strategie fokussieren wir uns auf die weitere Steigerung der Profitabilität der Bank“, sagt Jörg Frischholz, CEO der NORD/LB. „Mit dieser Entscheidung gehen wir nun den nächsten Schritt und richten uns noch stärker auf die Umsetzung der Energiewende in unseren ausgewählten Wachstumsbereichen Erneuerbare Energien, Commercial Real Estate und Firmenkunden aus, die wir durch das freiwerdende Kapital ausbauen können“, so Frischholz weiter. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, schließlich war der Bereich der Flugzeugfinanzierungen viele Jahre integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“

Im Zuge der Umsetzung ist vorgesehen, dass die im Bereich Flugzeugfinanzierungen tätigen Mitarbeitenden die Möglichkeit erhalten, auf gleichwertige Positionen innerhalb der NORD/LB zu wechseln. Jörg Frischholz bedankte sich im Namen des Vorstands ausdrücklich bei den betroffenen Kolleginnen und Kollegen für ihre Leistungen: „Dass wir in diesem Geschäftssegment über Jahrzehnte ein so anerkannter und respektierter Marktteilnehmer waren, haben wir unseren Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. Sie haben auf vorbildliche Art und Weise fachliches Know-how und Leidenschaft für das Geschäft miteinander kombiniert und waren damit exzellente Botschafter für die NORD/LB.“

Die NORD/LB war über vierzig Jahre weltweit im Geschäft mit Flugzeugfinanzierungen aktiv. Das aktuelle Flugzeugportfolio verfügt über ein Volumen von etwa 2,75 Milliarden Euro (Stand: 31.03.2024). Es umfasst rund 300 finanzierte Flugzeuge und Triebwerke. Der Großteil der zugrundeliegenden Finanzierungen wird voraussichtlich ab Ende Juni schrittweise an die Deutsche Bank übertragen (1,67 Milliarden Euro). Damit konnte ein zuverlässiger Partner für die Kunden gefunden werden. Die Deutsche Bank hatte sich in einem Bieterverfahren gegen eine Vielzahl nationaler und internationaler Interessenten durchgesetzt. Die große Nachfrage nach dem Flugzeugportfolio der NORD/LB ist Beleg für die hohe Qualität des Portfolios.

Ansprechpartner: Mario Gruppe, Tel.: 0511 361 9934, mario.gruppe@nordlb.de

 

Über die NORD/LB

Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank gehört zu den führenden deutschen Geschäftsbanken. Als öffentlich-rechtliches Institut ist sie Teil der S-Finanz­gruppe. Zu den Kerngeschäftsfeldern zählen Firmenkunden, Spezialfinanzierungen im Energie- und Infrastruktursektor, die Finanzierung von Gewerbeimmobilien über die Deutsche Hypo, das Kapitalmarktgeschäft, das Verbundgeschäft mit den Sparkassen sowie Privat- und Geschäftskunden einschließlich Private Banking. Die Bank hat ihren Sitz in Hannover, Braunschweig und Magdeburg und verfügt über Standorte in Oldenburg, Hamburg, Schwerin, Düsseldorf und München. Außerhalb Deutschlands ist die NORD/LB mit einer Pfandbriefbank (NORD/LB Luxemburg S.A. Covered Bond Bank) in Luxemburg sowie mit Niederlassungen in London, New York und Singapur vertreten.

NORD/LB
Norddeutsche Landesbank Girozentrale
Unternehmenskommunikation

Friedrichswall 10
30159 Hannover

http://www.nordlb.de

Überraschender Fund der Papsturkundenforscher

Einzigartiges Fragment auf Papyrus aus dem Jahr 891 identifiziert

GÖTTINGEN. In der Arbeitsstelle der Pius-Stiftung für Papsturkundenforschung der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen haben Mitarbeiter einen herausragenden Fund gemacht. Sie konnten ein bisher unbestimmtes Fragment, das im Diplomatischen Apparat, einer Sammlung der Universität Göttingen, aufbewahrt wurde, identifizieren: Es handelt sich um einen Teil der einzig erhaltenen päpstlichen Papyrusurkunde nördlich der Alpen. Der Hauptteil der Urkunde lagert im Staatsarchiv in Münster. Insgesamt sind in Europa weniger als 30 päpstliche Originalpapyri erhalten. Papyrus war der Beschreibstoff, auf dem die Päpste in Rom bis etwa zum Jahr 1000 ihre Urkunden ausstellten, bevor sie nach und nach auf das haltbarere Pergament umstellten.

Einzigartig ist, dass auf dem Göttinger Fragment griechische Schriftzüge zu sehen sind. Es handelt sich um den Schlussteil einer Urkunde Papst Stephans V. für das Kanonissenstift Neuenheerse bei Paderborn aus dem Jahr 891. Mit der Urkunde bestätigte der Papst die Gründung des Klosters und sicherte ihm die wirtschaftliche Eigenständigkeit zu. Ab Herbst wird das Fragment in Paderborn in der Ausstellung „Corvey und das Erbe der Antike“ zu sehen sein, womöglich in Vereinigung mit dem Münsteraner Hauptteil.

Die Göttinger Experten haben rekonstruieren können, dass die Urkunde im Jahr 1812, als sowohl Paderborn als auch Göttingen zum Königreich Westphalen gehörten, zusammen mit hunderten anderen Urkunden aus säkularisierten Kirchen nach Göttingen kam. Für die Auswahl und Überführung der Urkunden nach Göttingen war damals das Akademiemitglied Prof. Thomas Christian Tychsen verantwortlich, ein Orientalist, dem auch der Diplomatische Apparat unterstand. Nach dem Untergang des Königreichs Westphalen wurden die Urkunden von den Rechtsnachfolgern, im wesentlichen Preußen, zurückgefordert und im Jahr 1816 restituiert. So auch die Papyrusurkunde aus Neuenheerse – allerdings offenbar nicht vollständig.

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