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„Die guten Beziehungen kraftvoll weiter ausbauen!“

Möchten die Beziehungen zwischen Niedersachsen und Shandong weiter vertiefen: Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (rechts) und Vizegouverneurin Ren Airong. © Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium

Ministerin empfängt chinesische Delegation – Zusage für Konferenz 2021 in Hannover

Die chinesische Provinz Shandong wird 2021 an der Freundschaftskonferenz in Hannover, die Niedersachsen anlässlich seines 75-jährigen Bestehens ausrichtet, mit einer Delegation teilnehmen. Das sagte gestern Ren Airong, Vizegouverneurin der Provinz, in Hannover. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast empfing die Delegation im Namen von Ministerpräsident Stephan Weil im Gästehaus der Landesregierung. Die Landwirtschaftsministerin nahm den gestrigen Empfang zum Anlass, die Einladung für die Konferenz in 2021 auszusprechen.

Für Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast war es bereits das zweite Treffen innerhalb kurzer Zeit mit der Vizegouverneurin: Erst am Wochenende war sie mit einer niedersächsischen Delegation aus der chinesischen Provinz zurückgekehrt. Ministerin Otte-Kinast: „Ein friedliches Zusammenleben der Völker ist das höchste Gut, das wir anstreben müssen. Deshalb sind gemeinsame Besuche und auch Geschäfte sehr wichtig.“ Umso mehr freue sie sich darüber, dass Shandong – wirtschaftlich die drittstärkste Provinz in China – bereits heute eine Teilnahme an der Konferenz in Hannover zugesagt habe. „Bis dahin wollen wir aktiv und kraftvoll unsere guten Beziehungen ausbauen!“

Der Ausbau der Beziehungen findet auf verschiedenen Ebenen statt. So unterzeichnete die Delegation gestern eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Messe AG mit dem Ziel, das Messegeschäft künftig weiter auszubauen. Auch der Austausch im Bereich der landwirtschaftlichen Ausbildung soll künftig intensiviert werden. In China ist das Interesse an der dualen Ausbildung auch im Agrarbereich in Deutschland sehr hoch.

Im Hinblick auf die bevorstehende Freundschaftskonferenz warb die Ministerin dafür, dass die Delegation aus Shandong auch von Agrarexperten begleitet wird. „In Niedersachsen ist die Digitalisierung in der Landwirtschaft längst angekommen und entwickelt sich stetig weiter. So sollen im Rahmen von Smart Farming auf Experimentierfeldern ein reduzierter Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln erprobt werden. Und im ,Digitalen Stall der Zukunft‘ sollen unter realen Bedingungen praxisgerechte Lösungen entwickelt werden. Ich bin davon überzeugt, dass es hier viele Anknüpfungspunkte gibt!“

Die nunmehr aufgebauten politischen Beziehungen zur Regionalregierung in Shandong verbessern die Ausgangsbedingungen für niedersächsische Firmen, die in China investieren möchten.

© Thomas Wirth

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